Über

Durch meinen Beruf als Krankenschwester bin ich sehr oft mit schwierigen Patienten und auch Kollegen konfrontiert, welche einem oft den letzten Nerv rauben. Um nicht mehr nur meine Freunde und meine Familie mit diesen Geschichten zu nerven, verarbeite ich nun meine Erlebnisse in diesem Blog.

Aus diversen Gründen habe ich mich entschlossen nicht zu viel zu meiner Person preis zu geben. Alle relevanten Fakten könnt ihr in meinem ersten Blog nachlesen.

Viel Spaß

Schwesterkaethe 

Alter: 28
 


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Blog

Es ist zu hell

Es ist mal wieder mitten in der Nacht und ich liege nicht Zuhause im eigenen Bett, wie jeder vernünftige Mensch, sondern bin im Krankenhaus und habe Nachtdienst. Irgendwann in der Nacht klingelt es in einem Patientenzimmer. Als ich rein gehe und frage was los sei antwortet mir die Patientin das sie nicht schlafen kann weil es zu hell sei. Ich checke das Zimmer - alle Lichter sind aus. Komisch. Sie schaut mich an und sagt, dass der Mond zu hell sei. Der Mond! Was soll ich jetzt machen, frage ich die Patientin ironisch. Als Antwort bekam ich nur zu hören das sie das auch nicht weis. Kann mir mal jemand erklären warum man wegen so etwas klingelt? Das ist eine Notfallklingel! Keine Klingel um die Schwester wegen Lächerlichkeiten zu beschäftigen. Ich bin sprachlos, ärgere mich mal wieder und appelliere an den Verstand der Menschheit.

20.12.13 10:03, kommentieren

Unverschämtheiten über Unverschämtheiten

"Es ist sieben Uhr morgens, machen Sie das Licht aus!" "Schreien Sie hier morgens nicht so laut rum!" Als Krankenschwester beginnt mein Tag leider nicht erst um sieben Uhr, sondern um halb fünf! Aber so etwas bekommen die Patienten natürlich nicht mit. Also gehe ich morgens gut gelaunt ins Patientenzimmer mache die Tür auf und das Licht an und sage "guten Morgen". Wie konnte ich so etwas um sieben Uhr morgens bloß tun. Ein Patient kam auf mich zu und war entsetzt, dass er um diese Uhrzeit geweckt wird. Ich erklärte ihm das dies in einem Krankenhaus normal sei, wir seien ja schließlich nicht in einem Hotel. Damit stößte ich bei dem Patient auf völliges Unverständnis. So etwas habe er noch nie erlebt wirft er mich frech entgegen. Dazu komme noch das ich viel zu laut gewesen sei. Eigentlich kann ich darüber nur lachen und mir meinen Teil denken, jedoch diskutiere ich mit dem Patienten noch weiter und stelle fest das es bei solchen Leuten einfach nichts bringt. Die Tage darauf (im Nachtdienst) stelle ich fest das der unverschämte Patient immer bis mitten in der Nacht unterwegs ist. Sowas konnte ich ja nicht ahnen. Hätte ich dies gewusst, hätte ich ihn selbstverständlich bis mindestens zehn schlafen lassen und ihn dann sanft mit einem Kaffee am Bett geweckt und ein sanftes "guten morgen" gehaucht!

18.12.13 11:36, kommentieren